Liebe Freunde der »Maranatha-Konvertierung«.

Das Abenteuer von »Maranatha« ist bereits 12 Jahre alt. Es ist noch nicht ganz ausgereift, aber wir nähern uns ihm! In den ersten Jahren lag der Schwerpunkt auf Gebetstreffen, Exerzitien und Pilgerreisen, die oft eine große Anzahl von Teilnehmern zusammenbrachten.

Im Laufe der Zeit haben sich die Dinge weiterentwickelt und sind fortgeschritten. Da mein letzter Leitartikel im Jahr 2017 erschien, ist es an der Zeit, Sie über die jüngsten Ereignisse zu informieren.

Das Jahr 2018 war ein besonders reiches Jahr. Am 18. Januar erhielten Sabrina Covic Radojicicic und François Eliat Eliat im Namen von »Maranatha« zwei offizielle Reproduktionen des wunderbaren Bildes der Muttergottes von Guadalupe, Beschützerin des Lebens und Beschützerin unserer Bewegung »Maranatha«. Eines der beiden Exemplare befindet sich in Gent, im Haus von Franziskus, im Haus »Maranatha-Belgien« und das andere wurde im Friedenszentrum »Sakramento« empfangen, das gewissermaßen das »Mutterhaus« der Bewegung in Medjugorje ist. Das bedeutet, dass es für die Menschen, die vor ihnen beten, so ist, als ob sie sich vor dem Originalbild erinnern würden. Großartig!

Im Jahr 2018 haben wir auch wichtige Treffen organisiert, wie z.B. die Woche »Zeugennächte« vom 21. bis 24. September in Zusammenarbeit mit der »Hilfe für die Kirche in Not« (ACN). Diese Begegnungen führten Hunderte von Gläubigen um Kardinal Puljic in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina), Bischof Janjic in Kotor (Montenegro), Bischof Uzinic (Dubrovnik) und Bischof Hoser in Medjugorje (Bosnien und Herzegowina) zusammen. Anwesend waren auch Marc Fromager, Direktor von AED-Frankreich, Pater Kyril Gorbunov, Generalvikar von Moskau, und Schwester Houda Fadoul, eine syrische Nonne, Oberin eines Klosters in der Wüste 80 km von Damaskus entfernt.

Jetzt richten wir diese spannenden und wichtigen Treffen der »Maranathons« ein. Was für ein Fund ist es, dass dieser Name uns einlädt, zu demjenigen zu »rennen«, der »kommt«! Sie beginnen am 4. eines jeden Monats mit einem Austausch mit Menschen aus allen spirituellen Traditionen, die kommen werden, um ihre Ansichten über spirituelle Themen auf informelle und brüderliche Weise zu teilen. Soweit möglich, werden wir versuchen, diese Tage mit Hilfe christlicher Künstler um ein einheitliches Ausdrucksmittel wie Kunst, insbesondere Musik, zu organisieren. Auf den Tag des 4. wird der 5. und 6. des Monats folgen, die Tage des Gebets und, für diejenigen, die es wünschen, des Fastens.

Die Bewegung der »Maranatha-Konvertierung« neigt spontan dazu, sich auf die ganze Welt auszudehnen. Das ist die Logik! Denn die Herausforderungen sind immens, und wir alle spüren, dass dies eine ernste Zeit ist, in der Kirche und in der ganzen Welt. Daraus ergibt sich die Dringlichkeit, Verbindungen zu schaffen, wie ein Netzwerk des Lichts, ein Netz der Hoffnung in der ganzen Welt zu weben und die Heiligtümer der Welt als bevorzugte Stützpunkte zu nehmen, die sich berufen fühlen, sich uns anzuschließen. Zuerst müssen wir uns wieder auf die monatlich vom Papst vorgeschlagenen Gebetsabsichten konzentrieren. Jeden Monat werden den Teilnehmern des »Maranathons« daher vor allem die Anliegen des »Weltnetzes des Papstgebets« vorgeschlagen. Aus diesem Grund sind die von diesem Netzwerk produzierten Videos in unseren Seiten enthalten.

Bereits mehrere Heiligtümer haben sich uns angeschlossen oder sind dabei, eine Gruppe von Freiwilligen in ihrem Heiligtum für diese 3 außergewöhnlichen, monatlichen und weltweiten Tage einzurichten…. Das erste Heiligtum war Kibeho, wo im Februar 2018 in Anwesenheit des Bischofs, Mgr. Célestin, und der Seherin Nathalie und der kleinen Gruppe von 7 Enthusiasten aus Maranatha-Belgien ein erster »Maranathon« stattfand.

Natürlich bieten wir auch Maranathon-Wallfahrten nach Medjugorje an. Für diejenigen, die es wünschen, können sie privilegierte Zeiten der »Bildung« sein, falls sie einen »Maranathon« in einem Heiligtum in ihrer Nähe gründen oder sich einer bereits bestehenden Gruppe anschließen möchten. Wir werden Sie regelmäßig über verschiedene Neuigkeiten und Initiativen informieren, und wenn Sie sich dazu aufgerufen fühlen, würden wir uns freuen, wenn Sie sich uns anschließen würden.

Liebe Freunde, die Welt steht in vielerlei Hinsicht in Flammen. Alle menschlichen, politischen, diplomatischen, sozialen und wirtschaftlichen Mittel müssen eingesetzt werden, um größere Katastrophen zu vermeiden. Aber nichts wird ohne Gebet gelingen. In jeder ihrer Erscheinungen auf der ganzen Welt hat die Jungfrau Maria darauf bestanden. Der von der heiligen Theresia vom Kind Jesus verwendete Vergleich ist beredt. »Gib mir einen Punkt der Unterstützung und einen Hebel und ich werde die Welt aus den Angeln heben!«, sagte Archimedes. Das »kluge« Mädchen aus Lisieux argumentierte ähnlich: »Um die ganze Welt geistig zu erheben, haben wir Jesus als Angelpunkt und Maria als Unterstützung in den Himmel erhoben.« Und unser Hebel ist das Gebet. Wer Ohren hat, der soll hören!

Savines-le-Lac, 12. Dezember 2018, am Fest der Muttergottes von Guadalupe,

Bischof André Léonard,

Emeritierter Erzbischof von Mechelen-Brüssel,

Kaplan im Heiligtum von Notre-Dame du Laus.